Sozialmonitoring 2019 vorgestellt


Hamburg, Dezember 2019. Das Sozialmonitoring nutzt sozialräumliche Daten für alle Statistischen Gebiete und dient den Hamburger Fachbehörden und Bezirksämtern dazu, soziale Problemlagen frühzeitig zu erkennen.

 

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, hat gestern den Sozialmonitoring Bericht 2019 vorgestellt. „Erneut zeigt der aktuelle Sozialmonitoring-Bericht eine sehr stabile sozialräumliche Entwicklung für Hamburg auf. Erfreulich ist, dass nach wie vor keine zunehmenden Polarisierungstendenzen in Hamburg erkennbar sind. Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Zahl der Statistischen Gebiete mit niedrigem Status leicht ab.“

 

Die Zahl der Statistischen Gebiete mit mittlerem Status ist angestiegen, die Zahl der Statistischen Gebiete mit hohem Status hat dagegen ganz leicht abgenommen (-2). Ebenfalls abgenommen hat die Zahl der Statistischen Gebiete mit niedrigem Status (-6), während die Zahl der Statistischen Gebiete mit sehr niedrigem Status konstant geblieben ist. Auf sie richtet das Sozialmonitoring seine besondere Aufmerksamkeit. Insgesamt sind im aktuellen Sozialmonitoring-Bericht 852 Statistische Gebiete mit mindestens 300 Einwohnerinnen und Einwohnern ausgewertet worden.

 

Mit der Festlegung neuer RISE-Fördergebiete hat der Senat auf die Ergebnisse des Sozialmonitorings reagiert. So wird unter anderem für Lurup, Jenfeld-Zentrum, Bergedorf-West, Wilhelmsburg-Ost und Wilstorf-Reeseberg angestrebt, diese Quartiere in den nächsten Jahren städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

 

Weiterführende Informationen sowie den Bericht finden Sie online unter:

 

 

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Jannis von Lüde

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