Kein negativer Corona-Effekt bei Preisen für neue ETW in Hamburg


Damit knüpfen die jüngsten Erhebungen lückenlos an den großen F+B-Bauträgerreport 2020/2021 von Neubau-Eigentumswohnungen in Hamburg an, den F+B Mitte März veröffentlicht hat und dessen umfangreiches Research auch weiterhin aktuell ist. „Die Marktstudie ist somit zufällig zum Ausgangspunkt und Maßstab für die Beurteilung des Projektentwicklermarktes für Eigentumswohnungen während und nach der Corona-Krise in der Elbmetropole geworden“, sagte Leutner.

 

Neben einer allgemeinen Analyse des Hamburger Marktes für neugebaute Eigentumswohnungen enthält der Report u.a. 130 umfassende Projektbeschreibungen in Form von Objekt-Steckbriefen sowie:

  • Lageeinordnung der Objekte,
  • Anzahl und Größe der Wohneinheiten,
  • Preisspanne, innerhalb derer die Wohnungen verkauft wurden bzw. noch verkauft werden sollen,
  • durchschnittlicher Quadratmeterpreis,
  • örtliches Bodenpreisniveau mit Bodenrichtwerten,
  • Baustart und (geplante) Fertigstellung inkl. Beurteilung des Projektstandes vom Februar 2020,
  • Mikrolage mit ärztlicher Versorgungsmöglichkeit und ÖPNV-Anbindung,
  • Beschreibung von Standard- und energierelevanter Ausstattung, Art der Heizung, energetischem Standard und evtl. vorgesehenen Ladestationen für Elektroautos.

 

Der sogenannte „Hamburger Statusindex“ der sozialen Lage (von F+B für die Stadt Hamburg erstellt) wurde bundesweit erstmals in einer vergleichbaren Marktstudie als neuer Lageindikator auf der kleinräumigen Ebene der sogenannten „Statistischen Gebiete“ eingesetzt. Insgesamt zeigten sich überraschende Erkenntnisse.

 

  • Allein zwischen 2015 und 2019 verteuerten sich in Hamburg am Markt angebotene Neubauwohnungen um knapp 20 %, seit 2005 sogar um knapp 95 %.
  • Insgesamt werden über 90 der insgesamt untersuchten 3.780 Wohneinheiten in der Preisgruppe zwischen 6.000  €/m² und 7.999 €/m² in Stadtteilen gebaut, die im Sozialmonitoring einem sehr niedrigen Status zugeordnet wurden. Wir halten dies entweder für mutig oder zumindest für gewagt. Gleiches gilt für die 18 Eigentumswohnungen, die in der Preisklasse über 8.000 €/m² errichtet werden, sich aber in Gebieten mit niedrigem Status befinden. Hier müssen Bauträger und spätere Käufer zumindest fest daran glauben, dass sich die Preise auch in diesen Stadtteilen weiter nach oben entwickeln werden.
  • Wer Eigentumswohnungen erwirbt, um sie zu vermieten – und das gilt für 25 bis 30 % aller Objekte – benötigt für seine Wirtschaftlichkeitsberechnungen verlässliche Daten über die erzielbare Neuvertragsmiete. So lag für die Gesamtstadt Hamburg im Jahr 2019 das arithmetische Mittel der Angebotsmieten von neu gebauten, maximal drei Jahre alten Mietwohnungen bei 14,98 €/m². Die auf mittlere Sicht (2010 bis 2019) vorhandene Differenz zwischen der Preis- und der Mietenentwicklung von über 35 %-Punkten ist in den letzten vier Jahren (2015 bis 2019) erheblich auf nur noch 4,38 %-Punkte geschrumpft. In einigen Bezirken hat das Mietenwachstum sogar die Kaufpreisentwicklung überholt!
  • Trotz zahlreicher Alternativen mit nicht-fossilen Energieträgern wird noch immer sehr stark die konventionelle Gas-Brennwerttechnik genutzt, die in den nächsten Jahren ein Auslaufmodell sein wird. Ebenfalls erkennbar ist, dass sich von den erneuerbaren Energieträgern noch keiner eindeutig durchgesetzt hat. Dominierend sind jedoch auf der einen Seite die Solarthermie und auf der anderen Seite die Wärmerückgewinnung bzw. Wärmetauschtechnologien.
  • Das Thema „Elektromobilität“ war bei nur elf von 130 Projekten Gegenstand der Verkaufsunterlagen. F+B ist der Ansicht, dass jemand, der 750.000 Euro für eine Eigentumswohnung ausgibt, hier proaktiv Antworten und Lösungen erwarten kann. Projektentwicklungen sollten heute mehr sein als Eichenparkett, Massageduschen und der Blick ins Grüne.

 

Besonders attraktiv wird der Marktbericht Eigentumswohnungen durch die Nennung der einzelnen Bauträger und Makler – als Gesamtübersicht und in Form von Projekt-volumen- und Preis-Rankings.

 

Die umfangreich bebilderte Studie wird als kopiergeschütztes PDF angeboten. Sie kostet 795,- Euro zzgl. 7 % MwSt. Bestellformular unter:

www.f-und-b.de/beitrag/fb-studie-bauträgerreport-hamburg-2020-21.html

 

Ansprechpartner

Manfred Neuhöfer

Tel.: 02137/9379131 (Büro Neuss)

E-Mail: mneuhoefer@f-und-b.de

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