F+B-Newsletter im Mai 2017


Seit mittlerweile acht Jahren kennt der Immobilienzyklus nur eine Richtung: nach oben. Das bestätigt auch unser vierteljährlich vorgelegter F+B-Wohn-Index. Sie verfolgen sicherlich auch das Konzert der warnenden Stimmen, dies alles könne bald zu Ende sein und Investoren täten gut daran, sich in den Top-7-Städten zurück zu halten. Wir plädieren für eine differenzierte Betrachtung. Es sind vor allem die Eigentumswohnungen, die den Gesamt-Index seit 2012 massiv nach oben ziehen. Und klar. Eigentumswohnungen sind eine urbane Bauform, passen also zu den exorbitanten Preissteigerungen vor allem in den Metropolen. Allerdings sprechen wir hier über einen Anteil von rund 60 % Selbstnutzern, die es schätzen in den eigenen vier Wänden innerhalb der Großstädte leben zu können.
 
Aus Sicht verunsicherter Investoren raten wir zur Gelassenheit. Sowohl der Markt für Mehrfamilien- bzw. Zinshäuser als auch die Entwicklung der Bestandsmieten verläuft deutlich moderater. Wer nachhaltig in Mietwohnungen investieren möchte, findet immer noch adäquate und relativ risikoarme Investmentgelegenheiten. Um aber die wahren Perlen identifizieren zu können, vor allem auch an B- und C-Standorten, benötigt der Investor eine Kombination aus Marktdaten und kleinräumigen Standortanalysen, die das eigene Bauchgefühl durch valide Daten untermauert. F+B steht hier mit seiner großen Marktdatenbank und seiner Erfahrung zur Verfügung.
 
Der Erfolg unserer Workshop-Reihe zum "Umgang mit Mietern aus dem Orient" hat uns ehrlich gesagt - auch überrascht. Aber der Beratungsbedarf ist riesig. Rechtliche Rahmenbedingungen bleiben wichtig. Das gilt z. B. für die Fragen, welche Konsequenzen der ausländerrechtliche Status auf die Mietverträge hat oder wie man mit Vielehen und minderjährigen Ehepartnerinnen hinsichtlich der Mietvertragsfähigkeit umgeht. Aber es hat sich gezeigt, dass der alleinige Fokus auf die juristischen Rahmenbedingungen im Kontakt mit dieser neuer Interessenten- und Mietergruppe nicht weiterhilft. Deshalb steht im Workshop die Vermittlung von kulturellen und religiösen Ursachen bestimmter Verhaltensweisen und Angewohnheiten dieser Klientel im Zentrum. Auf dieser Basis können dann adäquate Reaktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wohnungsunternehmen geübt werden. Es ist offenbar nicht selbstverständlich, dass es hierbei auch oft um das Ziehen von Grenzen geht, wenn Mietinteressenten verbal oder körperlich übergriffig werden, besonders bei Mitarbeiterinnen.
 

Unsere heutigen Themen:

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Visitenkarte Dr. Bernd Leutner

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Dr. Bernd Leutner
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(0 40) 28 08 10-0

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Manfred Neuhöfer

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