F+B-Mietspiegelindex


Der F+B-Mietspiegelindex beschreibt die aktuellen ortsüblichen Vergleichsmieten für Standardwohnungen in der Untergliederung nach Baualter und Wohnungsgröße in allen Gemeinden in Deutschland mit Mietspiegeln (rd. 600 Städte und Gemeinden), Auswertung als Broschüre und als Datenbank.

Vorteile:

  • Niveauvergleich der nachhaltig erzielbaren Mieten in Deutschland
  • Marktbeobachtung regionaler Wohnungsmarktentwicklung und teilmarktspezifischer Mietentrends
  • Für die Ertragsplanung und für das Risikocontrolling in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
  • Grundlagendaten für die Immobilienbewertung bei Ertragsobjekten
  • Beobachtung regionaler Markttrends für das Risikocontrolling

Seit dem Jahre 1996 führt F+B ein bundesweit einmaliges Archiv aller in Deutschland herausgegebenen Mietspiegel. Mietspiegel sind Preisübersichten über das örtliche Bestandsmietenniveau. Sie ermöglichen eine empirisch abgesicherte Einschätzung des örtlichen Mietniveaus in allen größeren Städten und Gemeinden. Die Preisübersichten liegen in unterschiedlicher Form und mit unterschiedlichen Aktualisierungsständen vor.

F+B hat eine Methode entwickelt, die Daten vergleichend auszuwerten und für die Wohnungs- und Immobilienmarktanalyse zur Verfügung zu stellen.

 

Highlights aus dem aktuellen Mietspiegelindex 2020

Mit dem aktuellen F+B-Mietspiegelindex 2020 legt F+B wiederum eine aktuelle Auswertung amtlicher Daten über das Niveau ortsüblichen Vergleichsmieten und die Mietentrends in den Städten und Gemeinden mit Mietspiegeln in Deutschland vor.

  • Mietspiegelwerte in Deutschland um 1,7 % gestiegen
  • Stuttgart bleibt teuerste Metropole
  • Metropolregionen Stuttgart und München deutlich teurer als der Bundesdurchschnitt
  • Die Steigerungen sind im Norden und in der Mitte mit 1,9% bzw. 2,8% im dritten Jahr in Folge überdurchschnittlich.

DATENGRUNDLAGE

Basis des F+B-Mietspiegelindexes ist die Auswertung aller Mietspiegel nach einem einheitlichen Wägeschema. Zur Erfassung der Wohnungsmieten wurden neun Wohnungstypen als Referenzpunkte für ein vereinfachtes Teilmarktraster definiert, um die Mietspiegelwerte miteinander vergleichbar zu machen. Folgende Wohnungen wurden ausgewählt:

  • Wohnfläche 65 m²
  • normale Vollausstattung (mindestens mit WC, Bad/Dusche und Sammelheizung)
  • normaler Instandhaltungs-/Sanierungsgrad
  • normale bzw. mittlere Wohnlage
  • Baujahr 1905, 1925, 1955, 1965, 1975, 1985, 1995, 2005, 2015

Im F+B-Mietspiegelarchiv sind Mietspiegel für gut 600 Städte und Gemeinden erfasst. Die Aktualisierung erfolgt laufend anhand regelmäßiger Recherche und gezielter Erhebung neuer Veröffentlichungen. Für alle Gemeinden wird einheitlich die Nettokaltmiete ermittelt, das heißt die Miete ohne Betriebs- und Heizkosten.


METHODIK

Da die Mietpreisübersichten der Städte und Gemeinden zu unterschiedlichen Zeitpunkten erscheinen, werden die Daten für den F+B-Mietspiegelindex auf einen einheitlichen Zeitpunkt fortgeschrieben. Dadurch ist es möglich, die Angaben örtlicher Mietspiegel miteinander zu vergleichen. Diese zeitlich standardisierten Mieten werden danach zu einer örtlichen Durchschnittsmiete zusammengefasst, wobei – um die Wohnungsmarktunterschiede in den Städten und Gemeinden auszugleichen – eine durchschnittliche Mietwohnungsmarktstruktur zur Gewichtung der Einzelwerte herangezogen wird.

In einem weiteren Auswertungsschritt werden die einzelnen standardisierten Mieten auf die sich für alle Mietspiegelstädte ergebende Durchschnittsmiete bezogen und als Mietenindex für die einzelnen Baualtersklassen und den örtlichen Gesamtdurchschnitt dargestellt (F+B-Mietspiegelindex als Broschüre für alle Mietspiegelstädte ab 20.000 Einwohner oder als Datenbank für alle Mietspiegelstädte ab 10.000 Einwohner).

Auf der Grundlage der standardisierten, real erhobenen und auf einen einheitlichen Stichtag normierten Mietspiegeldaten wurde ein Modell zur Ermittlung des örtlichen Mietenniveaus entwickelt, welches auf alle Städte und Gemeinden ohne Mietspiegel angewandt wird. (F+B-Mietenindex für alle Landkreise in Deutschland/auch für einzelne Bundesländer).

Ansprechpartner

Visitenkarte Dorothee Tervoert


Dorothee Tervoert
dtervoert@f-und-b.de
(0 40) 28 08 10-14

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