Wohnkosten­erhebungen/­Kosten der Unterkunft (KdU)


Gemäß § 22 SGB II und § 29 SGB XII müssen die Wohnkosten der ALG II-Empfänger bis zu einer angemessenen Höhe von den kommunalen Trägern der Hilfeleistungen übernommen werden. In einem Urteil vom 7.11.2006 hat das Bundessozialgericht entschieden, dass die Unterkunftskosten allerdings nicht pauschal, sondern nach den örtlichen Verhältnissen bestimmt werden müssen.

 

Das Bundessozialgericht führt dazu in einem weiteren Urteil aus, dass die sogenannten „grundsicherungs­relevanten Mietspiegel“ auf Basis eines schlüssigen Konzepts erstellt werden müssen.

 

Die Erfüllung dieser gesetzlichen und höchstrichterlichen Vorgaben setzt in der Praxis differenzierte empirische Kenntnisse der örtlichen Wohnungsmärkte voraus. Sie machen, insbesondere in Städten und Landkreisen ohne Mietspiegel, kleinräumige Mieten- und Wohnungsmarkterhebungen erforderlich, die zudem in regelmäßigen Abständen den Wohnungsmarktentwicklungen anzupassen sind.

 

F+B erstellt die für derartige Erhebungen notwendigen schlüssigen Konzepte und führt die Befragungs- und Analysearbeiten durch. Das Ergebnis sind Gutachten zum lokalen Mietenniveau auf dem aktuellen Stand der höchstrichterlichen Rechtsprechung, die die Grundlage für die erforderlichen Verwaltungs- und Handlungsrichtlinien bilden.

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