Marktreport Wohnimmobilien 2016


Die Datengrundlage

 

Neuvertragsmieten und Trend

Grundlage der Marktdaten sind Datenbanken über Immobilienpreise und Mieten. F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH wertet seit Jahren regelmäßig und deutschlandweit diese Neuvermietungs- und Kaufangebote für Wohn- und Gewerbeimmobilien aus, die regional und überregional inseriert, also öffentlich angeboten werden. (Nicht enthalten sind Wohnungsangebote, die von Anbietern direkt vermarktet werden, ohne sie öffentlich – etwa in Zeitungen oder im Internet – anzubieten.) F+B nimmt nach einem komplexen Verfahren eine eigene Geokodierung der adressenbezogenen Angaben vor. Dabei werden die Angaben zur Objektlage zunächst geprüft. Anschließend wird eine Kennziffer zur Identifizierung des Standortes mit der ursprünglichen Objektinsertion verknüpft. Das Verfahren erlaubt eine feinere, kleinsträumliche Zuordnung der Objekte zu Standorten, insbesondere wenn im ursprünglichen Text keine entsprechende Ortsangabe vermerkt ist. F+B legt außerdem großen Wert auf eine Validierung und ggf. Korrektur der unter Umständen bereits vorhandenen, aber fehlerhaften oder veralteten Gebietszuordnungen.

 

Bodenpreise

Basis für die vorliegenden Bodenpreise ist eine Datenbank, deren Grundlage die Veröffentlichungen der Gutachterausschüsse aller kreisfreien Städte, Kreise und ggf. der Gemeinden in Deutschland sowie weitere regional differenzierte amtliche und nicht amtliche Datenquellen darstellt. F+B analysiert seit 2001 das Bodenpreisniveau der räumlichen Teilmärkte für Wohn- und für Mischgebiete (für bis zu vier Arten von Grundstücken). Die Zuweisung erfolgt auf der Ebene der Straßenabschnitte (KGS-Systematik der Firma Acxiom Deutschland). Soweit für die örtlichen Märkte relevant, werden für die zu Grunde liegenden Richtwertgrundstücke auch zusätzliche Informationen (z. B. über die GFZ oder die Grundstücksfläche) ermittelt. Die Bodenrichtwertinformationen werden regional unterschiedlich aufbereitet. Deshalb wendet F+B eine einheitliche Systematik für die vergleichende Erhebung der Struktur der Bodenpreisinformation für alle Gemeinden in Deutschland an. Grundsätzlich werden alle Bodenpreise erschließungsbeitragsfrei angegeben. Für Grundstücke im Etagenwohnungsbau und für städtische Mischgebiete werden die Werte auf eine einheitliche Geschossflächenzahl normiert.

 

Die Darstellung der Daten

Die Darstellung der Daten erfolgt flächendeckend auf Ebene der Kreise bzw. kreisfreien Städte. Aktuell sind das 402 amtliche Gebietseinheiten. Sie verteilen sich zu etwa 25 Prozent auf kreisfreie Städte und zu rund 75 Prozent auf Landkreise, die umseitig in ihrer tatsächlichen Fläche dargestellt sind. Die Daten werden mit Hilfe einer Dublettenfilterung verdichtet, um eine die Miete/Preise verzerrende Vervielfachung identischer Objekte, die mehrfach inseriert werden, zu vermeiden. Im nächsten Schritt werden die Daten nach nicht plausiblen Angaben (Extremwerte) durchsucht. Im letzten Schritt werden die bereinigten Daten nach Objektart, Baualter, Fläche, Ausstattung und Miete/Preis für die Teilmärkte differenziert. Die bereinigten Daten werden vierteljährlich nach Objekt- und Nutzungsart in die entsprechende Datenbank eingespeist, hier die Datenbank Marktmietenmonitor.

  

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Ansprechpartner

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Andreas Riedel
ariedel@f-und-b.de
(0 40) 28 08 10-29

Visitenkarte Dr. Bernd Leutner

Dr. Benrd Leutner

Dr. Bernd Leutner
bleutner@f-und-b.de
(0 40) 28 08 10-0

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